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Durchblutungsstörung (DBS)



Durchblutungsstörung bedeutet, dass der Blutfluss in den Gefäßen vermindert ist. Die Sauerstoffversorgung in den betroffenen Körperbereichen ist durch diesen Mangel eingeschränkt. Auslöser für Durchblutungsstörungen sind Kreislauf- und Gefäßprobleme, die von ganz unterschiedlichen Faktoren abhängen. Je nach deren Ursache können Durchblutungsstörungen harmlos bis lebensgefährlich sein. So beeinträchtigt beispielsweise zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) die Durchblutung im Gehirn etwa morgens beim Aufstehen. Das äußert sich in Schwindel. Nach ausgiebigem Strecken und einer Tasse Kaffee steigt der Blutdruck und die harmlose Durchblutungsstörung hat sich gelegt.

Häufig treten auch Durchblutungsstörungen an den Extremitäten auf, also an Händen und Füßen. Die Anzeichen: Kälte- und Taubheitsgefühle. Auslöser dafür können wiederum ein niedriger Blutdruck, aber auch Gefäßentzündungen oder die so genannte Raynaud‘sche-Erkrankung sein.

Gefährliche Folgen haben dagegen Durchblutungsstörungen, die durch Kalk- und Fettablagerungen in den Arterien entstanden sind. Der medizinische Fachausdruck dafür lautet Arteriosklerose. Arteriosklerose ist mit Abstand die häufigste Ursache für eine gestörte Blutzirkulation. Das Fatale daran: Erst im fortgeschrittenen Stadium führen die Ablagerungen zu Beschwerden. Der Blutfluss ist dann bereits stark behindert. Die Verengung der Arterien kann überall im Körper auftreten. Häufig kommt es zu Beschwerden in den Beinen (etwa der Schaufensterkrankheit), am Herzen (beispielsweise Koronare Herzkrankheit oder Herzinfarkt), der Niere oder im Gehirn (wie dem Schlaganfall). Schlimmstenfalls können Durchblutungsstörungen dabei so ausgeprägt sein, dass es zu Gefäßverschlüssen kommt und Gewebe abstirbt.
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