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Therapie bei geschwächtem Immunsystem



Ein schwaches Immunsystem ist keine Krankheit. Wenn Sie sich aber längere Zeit müde und schlapp fühlen oder häufig unter starken Erkältungssymptomen leiden, sollten Sie den Arzt aufsuchen. Ist die Diagnose sicher und die Ursache bekannt, kann man nach Rücksprache mit dem Arzt auch selbst behandeln.

Dazu eignen sich beispielsweise pflanzliche Mittel mit Sonnenhut (Echinacea). Sie stärken das Immunsystem und können sowohl vorbeugend gegen Grippeerkrankungen eingesetzt werden als auch unterstützend zur Behandlung. Sie können Ihr Immunsystem auch mit der ausreichenden Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen stärken. Besonders Vitamin C und Zink helfen dem Immunsystem, sich gegen Krankheitserreger zu wehren.

Mikrobiologische Therapie

Bei der Mikrobiologischen Therapie werden lebende und abgetötete Bakterien, die keine krankheitserregenden Eigenschaften besitzen, zur Immunstimulation eingenommen. Durch diese Bakterien soll es über die Aktivierung verschiedener Abwehreinrichtungen zu einer Normalisierung der natürlichen Abwehrkräfte kommen.

Medikamente, die lebende und abgetötete Bakterien enthalten, sollten nach dem Anbruch im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie dies unter dem Begriff Gegenanzeigen. Auch weitere Hinweise zu den einzelnen Medikamenten finden Sie im Beipackzettel.

Viel trinken

Um das Immunsystem zu unterstützen, sollten Sie Ihre Schleimhäute feucht halten. Das erreichen Sie, wenn Sie mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen. Am besten eignen sich Wasser, Tee und Saftschorle.

Gutes Raumklima

Lüften Sie viel – am besten kurz, aber häufig. Meiden Sie trockene oder verrauchte Räume. Wenn Sie ein flaches Gefäß mit Wasser füllen, können Sie die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer erhöhen. Den gleichen Effekt erreichen Sie, wenn Sie feuchte Tücher aufhängen.

Hygiene beugt vor

Was Großeltern früher immer gepredigt haben, konnte nun wissenschaftlich bestätigt werden: Häufiges Händewaschen schützt vor Infektionen und beugt Schnupfen vor. Die US-Forscherin A.K. Ryan konnte im Rahmen einer Untersuchung mit Rekruten der Kriegsmarine nachweisen, dass schon fünfmaliges Händewaschen pro Tag Atemwegserkrankungen um bis zu 45 Prozent vermindern kann.
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