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Therapie bei Nasennebenhöhlenentzündung



Wenn die Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) länger als eine Woche anhält, können die Beschwerden chronisch werden. Dann sollten Sie zum Arzt gehen. Er wird mit Ihnen die Therapie besprechen, ob ein Antibiotikum oder andere Medikamente eingenommen werden sollen. Wichtig ist außerdem, dass die Bakterien bei einer Nasennebenhöhlenentzündung nicht den benachbarten Kiefer, die Zähne oder das Mittelohr angreifen.

Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn
  • die Beschwerden länger als sieben Tage anhalten,
  • Kopfschmerz und Druckgefühl an Stirn und Wangen immer stärker werden,
  • Fieber auftritt,
  • neue Krankheitssymptome wie Ohrenschmerzen oder Husten hinzukommen
  • eitriges, grüngelbes Nasensekret ausgeschieden wird.
Ist die Diagnose sicher und die Ursache der Nasennebenhöhlenentzündung bekannt, kann man nach Rücksprache mit dem Arzt die Therapie auch selbst durchführen, beispielsweise mit abschwellenden Mitteln. Sie lassen die Nasenschleimhaut abschwellen und sorgen so dafür, dass Sie wieder frei atmen können. Auch salzhaltige Lösungen und pflanzliche Mittel helfen bei Nasennebenhöhlenentzündung.

Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie dies unter dem Begriff Gegenanzeigen. Auch weitere Hinweise zu den einzelnen Medikamenten finden Sie im Beipackzettel. Beachten Sie die Einnahmehinweise: Die Medikamente können nur richtig wirken, wenn Sie korrekt und richtig dosiert eingenommen werden.

Bewährtes Hausmittel gegen Sinusitis: Wärmebehandlung mit Rotlicht

Die Wärmebestrahlung mit einer Infrarotlichtlampe wird von den meisten Patienten mit Nasennebenhöhlenentzündung als sehr angenehm empfunden und eignet sich deshalb gut für die Therapie einer Sinusitis. Empfohlen wird eine Bestrahlungszeit von zehn Minuten täglich. Der Abstand zur Lampe sollte mindestens 50 Zentimeter betragen. Wichtig: Nach der Bestrahlung etwa eine halbe Stunde ausruhen und nicht sofort in die Kälte gehen.
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