Bei einem Schlaganfall wird das Gehirngewebe nicht mehr richtig durchblutet. Es kommt zu einer Unterbrechung der Sauerstoffversorgung, Nervenzellen im betroffenen Areal werden geschädigt. Das kann erhebliche Folgen haben. Rund ein Drittel der Betroffenen werden pflegebedürftig und tragen Schäden davon, wie Lähmungen, Sprachverlust, Seh- und andere Wahrnehmungsstörungen. Gerade im Alter fällt es schwer, sich auf diese Behinderungen einzustellen. Deshalb ist es bei den ersten
Symptomen eines Schlaganfalls so wichtig, schnell zu handeln und einen
Notruf abzusetzen.
Meist liegt einem Schlaganfall
Arteriosklerose, also Arterienverkalkung, zugrunde. Die häufigsten
Risikofaktoren sind
Bluthochdruck,
Fettstoffwechselstörungen,
Rauchen und
Diabetes. Auch
Vorhofflimmern kann einen Schlaganfall verursachen. Nur sehr selten kommen
andere Erkrankungen als
Ursache in Frage.